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Futsal-Kreismeisterschaften: Alle Wege führen nach Pößneck

Auch der Nachwuchs des FCT bei den Hallenmeisterschaften gefordert

Noch rollt das runde Leder auf dem mal mehr, mal weniger satten Grün. Doch sonderlich viele Wochen gehen nicht mehr ins Land, bis es sich auch ein Großteil der Fußballer unter dem Hallendach gemütlich macht. Und das heißt – jedenfalls hinsichtlich der offiziellen Turniere um Kreis- und Landesmeisterschaften –, dass wieder Futsal gespielt wird.

Am zweiten Dezember-Wochenende geht es mit den ersten Vorrundenturnieren des KFA Jena-Saale-Orla los und zumindest für den Nachwuchsbereich wurden in dieser Woche die Ansetzungen veröffentlich. Und eins fällt dabei besonders ins Auge: Die endgültigen Entscheidungen über die Titelvergabe fallen – einschließlich der Herren – fast ausnahmslos in der Pößnecker Rosentalhalle. Einzige Ausnahme hierbei ist die Endrunde der C-Junioren, die in Stadtroda ausgespielt wird.

Wie der Vorsitzende des Jugendausschuss‘, Christopher Graßmuck, auf Anfrage informiert, hat dies vor allem praktische Gründe. „Unser Fußballkreis hat eine große Nord-Süd-Ausdehnung und da ist Pößneck einfach zentral gelegen. Zudem finden wir hier eine sehr ordentliche Turnhalle vor. An sich hätten wir auch gerne die eine oder andere Endrunde in Neustadt, das ebenfalls günstig gelegen ist, ausgespielt, hier war es allerdings schwieriger freie Termine zu bekommen und natürlich sind wir auch davon abhängen, wo es freie Hallenkapazitäten gibt“, so Graßmuck.

Teilnehmerzahl minimal rückläufig

Und besagte Kapazitäten gab es offenbar nur noch an vier Standorten. Wurde in der Vergangenheit noch das eine oder andere Turnier in Eisenberg oder einer der Jenaer Turnhallen ausgetragen, konzentriert sich das Futsal-Geschehen – jedenfalls im Juniorenbereich – auf vier Städte. So finden zwölf der 28 Vor-, Zwischen- und Endrunden in Pößneck statt. Hinzu kommen Turniere in Stadtroda, Neustadt und Bad Lobenstein. „Wir mussten feststellen, dass es im Saale-Orla-Kreis erheblich einfacher war, Hallenzeiten zu bekommen, als im Saale-Holzland-Kreis oder in Jena, wo die Turnhallen hochfrequentiert sind“, berichtet KFA-Vorstandsmitglied Christopher Graßmuck.

Hinsichtlich der teilnehmenden Mannschaften an den Futsal-Turnieren des KFA ist ein geringer Rückgang festzustellen. „Wir haben im Freien weniger Teams in den Wettbewerben, was sich auch auf die Halle niederschlägt. Insofern ist die Resonanz nahezu gleichbleiben“, so Graßmuck. Während es bei den beiden höchsten Altersklassen direkt eine Endrunde gibt – bei der A-Jugend haben nur drei Mannschaften gemeldet, bei den B-Junioren immerhin acht –, wird bei den E- und ­F-Junioren jeweils in vier Vorrundenturnieren ausgesiebt, ehe die Finalteilnehmer in zwei Zwischenrunden ermittelt werden.

Alexander Hebenstreit / 14.10.18 / OTZ

 

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